Refugium für Tiere in Not e.V.

Tierschutzhof am Schellenberg

Unsere Hunde

Unsere Hundebande ist ein tolles Team. Sie mögen sich gegenseitig und ein jeder respektiert die Bedürfnisse des anderen, so dass das Zusammenleben keinerlei Probleme mit sich bringt. Zurzeit gehören zu dem Rudel zwei große Rüden und sieben Hündinnen. Blacky und Matteo könnten Zwillingsbrüder sein, wenn nicht M. doppelt so alt wäre wie B. Unter den Hündinnen hängen unsere beiden Kleinen enger aneinander als an den übrigen Rudelmitgliedern.

Nachdem Nero, unser Rudelchef, im Dezember 2009 mit über 15 Jahren diese Welt verlassen hatte, war unser Hunderudel für eineinhalb Jahre eine reine Damengesellschaft. Es war deutlich ruhiger – aber auch eintöniger – geworden in der Gruppe, seitdem niemand mehr da war, der auf alles ein Auge hatte. Nach Neros Tod haben die Mädels schnell sein Erbe angetreten: Lotte, unsere Graue, ist wie selbstverständlich auf den ersten Rang im Rudel nachgerückt, aber sie nimmt es mit ihrer Position nicht so genau, sie lässt auch mal „Fünfe gerade sein“. Thea hat sich den Zutritt zur Küche verschafft. Die kleine Anni macht es sich auf „seinem“ Bett gemütlich. Die verwöhnte Nora hat sich schon immer alle Freiheiten herausgenommen, da sie an ihrer Bezugsperson förmlich klebt.

Jetzt ist Rumy da! Seit dem 04. Juli 2011 weht ein frischer Wind im Rudel und auf dem gesamten Hof – schon weil der neue Rüde mit seinen ca. 7 Jahren um einiges jünger ist als die meisten anderen Bewohner. Obwohl Rumy mit allen Artgenossen anfangs große Probleme hatte, ging es zwischen ihm und unseren Mädels von Anfang an harmonisch zu. Rumy hat sich in der ersten Zeit sehr zurückgenommen und sich respektvoll und bescheiden in die Damengruppe eingefügt. Er hat freiwillig immer den letzten Platz eingenommen und sich nie dominant gezeigt. Inzwischen ist Rumy „angekommen“ und entspannt und meldet berechtigte Ansprüche an auf Bett, Sofa, Leckerchen, Streicheleinheiten, Spaziergänge und sonstige Annehmlichkeiten des Lebens.

Ein besonders enges Verhältnis hat sich zwischen unserer Cockerhündin Nora und Rumy entwickelt, was vermutlich damit zusammenhängt, dass Nora noch ein „echtes“ Mädchen ist und Rumy bei seiner Ankunft beinahe noch ein „echter“ Junge war. Er ist erst vier Wochen vor seiner Ausreise aus Sardinien kastriert worden. Aber auch Lotte und Rumy sind durch ein besonderes Band der Sympathie verbunden und fordern sich gelegentlich gegenseitig zum Spielen auf. Unserer Anni, der kleinen Eigenbrödlerin, darf niemand zu dicht auf die Pelle rücken, auch Rumy nicht. Die Rudelstruktur insgesamt hat sich durch Rumys Ankunft nicht verändert. Abgesehen von Lottes Spitzenposition ist die übrige Hierarchie nur gelegentlich erkennbar, und Rumy geht mit allen freundschaftlich um.

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